Bei der Datenrettung unterscheidet man meist zwischen zwei verschiedenen Arten der zu rettenden Daten:
Entweder handelt es sich um beschädigte Datenstrukturen auf Medien aller Art, beispielsweise CDs oder Festplatten, oder aber das Speichermedium selbst ist physisch beschädigt und der Nutzer hat keinen Zugriff mehr auf die gespeicherten Informationen.

Im ersteren Fall hat man oftmals die Chance, mithilfe eines externen Systems auf die Datenstrukturen zuzugreifen. So kann man zum Beispiel mithilfe von speziellen Zugriffsprogrammen nur Teilbereiche einer CD oder einer Festplatte ablesen und kaputte Bereiche entweder mithilfe der noch vorhandenen Informationen wiederherstellen oder aber gezielt noch verwendbare Daten retten und auf andere Medien übertragen. Im Falle eines PC-Systems etwa kann ein solches System eine Boot CD-Rom sein.

Im anderen Fall hat man oft nur mithilfe von Fachleuten die Möglichkeit, Daten vom physisch nicht mehr benutzbaren Medien zu retten. Diese verfügen oft über das know-how, beispielsweise eine Festplatte auseinanderzubauen, und spezielle Lesegeräte, um die Magnetspeicher nach Daten abzusuchen. Die geretteten Daten werden dann gespeichert und auf ein neues Medium, neue Festplatte, DVD etc. übertragen. Von dort aus können sie dann wieder benutzt werden.